Prozessautomatisierung im Rhein-Erft-Kreis

Prozessautomatisierung in Kerpen

Prozess-automatisierung in Kerpen

Ich verbinde die Programme, mit denen du ohnehin arbeitest, und lasse wiederkehrende Aufgaben zwischen ihnen automatisch ablaufen: Bestellung, Rechnung, Beleg, Buchhaltung, Erinnerung. Was sich in deinem Betrieb lohnt, sehe ich mir vorher an.

Kommt dir das bekannt vor?

Die Software läuft. Die Arbeit dahinter machst trotzdem du.

In den meisten Betrieben ist nicht die einzelne Aufgabe das Problem, sondern ihre Wiederholung. Zehn Minuten fallen nicht auf. Zehn Minuten an jedem Werktag ergeben im Jahr eine ganze Arbeitswoche. Vier Muster begegnen mir dabei immer wieder.

1

Dieselben Daten werden mehrfach eingetippt

Eine Bestellung kommt im Shop an, die Adresse wandert in die Versandsoftware, die Rechnungsdaten in die Buchhaltung, der Kunde in den Newsletter. Vier Mal dieselben Angaben, vier Gelegenheiten für einen Zahlendreher.

2

Belege entstehen abends von Hand

Shopify erzeugt von Haus aus keine Rechnung mit allen Pflichtangaben und keine fortlaufende Nummer. Also schreibt sie jemand nach Feierabend, oder der Steuerberater bekommt am Quartalsende einen Ordner mit E-Mails. Wie der Weg von der Bestellung bis zur Buchung ohne Handarbeit aussieht, steht im Beitrag Rechnungsprozess automatisieren.

3

Der Stand einer Sache steht in vier Programmen

Auf die Frage, wie weit ein Auftrag ist, muss jemand ins Postfach, in die Tabelle, in den Shop und in die Buchhaltung schauen. Wenn du im Urlaub bist, kann diese Frage niemand zuverlässig beantworten.

4

Nachfassen bleibt liegen, wenn viel los ist

Angebote, Erinnerungen an offene Rechnungen, Rückfragen nach einer Lieferung: Das sind genau die Aufgaben, die zuerst hinten runterfallen. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil das Tagesgeschäft lauter ist.

Ehrlich sortiert

Automatisierung verstärkt, was da ist. Sie ordnet nichts.

Das ist der Punkt, an dem die meisten Projekte kippen. Ein Ablauf, den im Betrieb niemand in drei Sätzen erklären kann, wird durch Automatisierung nicht klarer. Er wird nur schneller falsch, und der Fehler fällt später auf, weil ihn kein Mensch mehr sieht. Nach welchen drei Fragen ich sortiere, steht im Beitrag Welche Prozesse sich automatisieren lassen.

1. Zuerst der Ablauf, dann das Werkzeug

Bevor ich etwas baue, steht fest, wie der Vorgang laufen soll. Welches Programm ihn am Ende erledigt, ist die zweite Frage.

2. Das läuft zuverlässig automatisch

Daten übergeben, Dokumente erzeugen und ablegen, nach festen Regeln sortieren, zu einem Zeitpunkt eine Nachricht auslösen und melden, wenn etwas nicht wie erwartet passiert ist.

3. Das bleibt bei einem Menschen

Entscheiden, was bei einer Ausnahme richtig ist. Beurteilen, ob eine Kundenanfrage heikel ist. Daten ergänzen, die nirgendwo stehen. Und alles, was Fingerspitzengefühl braucht.

Was ich einrichte

Sechs Bereiche, in denen sich Handarbeit am häufigsten ersetzen lässt.

Sechs Bereiche, in denen sich Handarbeit am häufigsten ersetzen lässt.

Die Werkzeuge sind keine Empfehlung auf Vorrat. Welches für dich passt, hängt davon ab, welche Programme du schon nutzt, ob sie eine Schnittstelle haben und wo deine Daten liegen dürfen. Das steht am Ende der Bestandsaufnahme fest, nicht am Anfang.

Programme verbinden

Shop, Warenwirtschaft, Buchhaltung und Postfach arbeiten meist nebeneinanderher. Ich baue die Verbindungen dazwischen.

Rechnungen und Belege

Aus jeder Bestellung entsteht eine Rechnung, der Beleg landet in Lexoffice und von dort beim Steuerberater.

Bestellungen und Versand

Shopify Flow läuft direkt im Shop. Was den Shop verlässt, übernimmt eine Verbindung nach außen.

Daten an einer Stelle

Wenn Informationen in fünf Tabellen liegen, hilft zuerst ein gemeinsamer Ort. Dafür nutze ich Airtable.

Erinnerungen und Fristen

Alles, was an einem Datum hängt, kann von selbst kommen — als Nachricht oder als Aufgabe.

Überwachung und Dokumentation

Der unangenehmste Fall ist eine Automatisierung, die still stehen bleibt. Deshalb meldet sich jeder Ablauf.

Wo fängt man an?

Nicht jeder Ablauf lohnt die Einrichtung.

Nicht jeder Ablauf lohnt die Einrichtung.

Wenn eine Aufgabe dreimal im Monat vorkommt und fünf Minuten dauert, holst du die Einrichtung nicht wieder herein. Manches lässt sich in Shopify, Lexoffice oder deinem Warenwirtschaftssystem mit einer Einstellung lösen, für die niemand etwas bauen muss. In dem Fall zeige ich dir die Einstellung und schreibe keine Rechnung dafür.

Einzelner Ablauf

Eine klar umrissene Aufgabe, die oft wiederkehrt.

Sinnvoll, wenn die beteiligten Programme eine Schnittstelle haben und es wenige Ausnahmen gibt.

Kompletter Belegweg

Ein Vorgang, der mehrere Programme durchläuft und am Ende in der Buchhaltung stimmen muss.

Sinnvoll, wenn die Belege heute von Hand entstehen und der Steuerberater am Quartalsende nacharbeiten muss. Was dabei automatisiert wird und was besser nicht, steht im Beitrag Buchhaltung automatisieren.

Du musst das nicht vorab entscheiden. Sag mir, welche Aufgabe dich jede Woche am meisten Zeit kostet, dann sehe ich mir an, was davon sinnvoll automatisch laufen kann.

Der Ablauf

Fünf Schritte, und der alte Weg bleibt bestehen, bis der neue trägt.

Fünf Schritte, und der alte Weg bleibt bestehen, bis der neue trägt.

Ein automatisierter Ablauf greift in laufendes Geschäft ein. Deshalb wird nichts abgeschaltet, bevor der Ersatz eine Zeit lang danebengelaufen ist und das Ergebnis gestimmt hat.

1. Aufnehmen

Ein Gespräch von etwa 30 Minuten und danach ein Blick in die Programme, mit denen du arbeitest. Ich schreibe auf, welche Schritte ein Vorgang heute durchläuft, wer ihn anstößt und wo er hängen bleibt.

2. Aussortieren

Aus dieser Liste bleibt selten alles übrig. Ich sortiere nach Häufigkeit, Dauer und Fehleranfälligkeit und sage dir, was sich lohnt und was nicht. Diesen Schritt bekommst du schriftlich, bevor irgendetwas gebaut wird.

3. Bauen

Der erste Ablauf wird eingerichtet, mit deinen echten Daten getestet und mit dir durchgesprochen. Erst wenn der steht, kommt der nächste dazu. Alles auf einmal zu bauen geht schneller und fällt zuverlässiger auf die Nase.

4. Parallel laufen lassen

Der neue Ablauf läuft eine Zeit lang neben dem alten. Du vergleichst die Ergebnisse. Erst wenn sie über mehrere Durchläufe übereinstimmen, wird die Handarbeit eingestellt.

5. Übergeben

Du bekommst die Zugänge, die Dokumentation und eine Einweisung von etwa einer Stunde. Danach kannst du die Abläufe selbst betreuen oder mich weitermachen lassen. Einen Vertrag brauchst du dafür nicht.

30 Tage danach

Wie bei jedem Projekt: 30 Tage nach der Übergabe repariere ich kostenlos, was erst im laufenden Betrieb auffällt.

Aufwand

Was eine Automatisierung kostet, hängt an fünf Dingen.

Was eine Automatisierung kostet, hängt an fünf Dingen.

Eine einzelne Verbindung zwischen zwei Programmen mit vorhandener Schnittstelle ist ein überschaubarer Auftrag. Ein Belegweg vom Shop bis in die Buchhaltung, mit Zahlungsabgleich und Sonderfällen, ist ein eigenes Projekt. Zwischen diesen beiden liegt fast alles, was gefragt wird. Deshalb kalkuliere ich nicht pauschal.

Anzahl der Abläufe

Ein einzelner Vorgang oder eine ganze Kette hintereinander.

Schnittstellen

Ob deine Programme von sich aus Daten herausgeben oder ob der Weg drumherum gebaut werden muss.

Zustand der Daten

Saubere Kundennummern und Artikelbezeichnungen sparen den größten Einzelposten.

Ausnahmen

Jede Sonderregel, die im Kopf von jemandem steckt, ist ein eigener Zweig.

Betrieb danach

Ob du die Abläufe selbst betreust oder ich das übernehme.

Dazu kommen die Gebühren der Werkzeuge. Die zahlst du direkt beim Anbieter, sie laufen nicht über mich. Welcher Weg für dich der günstigere ist, rechne ich vorher durch. Was dein Fall kostet, sage ich dir nach der Bestandsaufnahme und nicht davor.

Häufige Fragen

Fragen, die vor jedem Automatisierungsprojekt kommen

Fragen, die vor jedem Automatisierungs-projekt kommen

Wenn deine Frage hier nicht dabei ist, ruf mich an oder schreib mir kurz. Eine Antwort bekommst du auch ohne Auftrag.

Das hängt davon ab, wie viele Abläufe automatisiert werden, ob deine Programme eine Schnittstelle haben, in welchem Zustand die Daten sind und wie viele Sonderfälle es gibt. Nach einem Gespräch von etwa 20 Minuten und einem Blick in deine Systeme bekommst du ein Angebot mit beschriebenem Umfang, Zeitrahmen und einer festen Zahl statt einer Spanne.

Das entscheide ich nach deinem Fall, nicht nach Vorliebe. Make, wenn ein Ablauf viele Verzweigungen hat. Zapier, wenn es bei einer einfachen Kette bleibt und im Betrieb schon jemand damit arbeitet. n8n, wenn die Verarbeitung auf einem eigenen Server laufen soll. Wenn dein Fall in ein Werkzeug passt, das du bereits bezahlst, nehme ich das. Die Unterschiede bei Preis, Abrechnung und Datenstandort stehen im Vergleich von Make, Zapier und n8n.

Das hängt vom Umfang ab. Eine einzelne Verbindung zwischen zwei Programmen mit vorhandener Schnittstelle ist deutlich schneller fertig als ein kompletter Belegweg vom Shop bis in die Buchhaltung, bei dem vor allem die Sonderfälle Zeit kosten. Einen konkreten Zeitrahmen bekommst du mit dem Angebot, und zwar erst, wenn ich deine Abläufe gesehen habe.

Sie meldet sich. Jeder Ablauf, den ich baue, schickt bei einem Fehler eine Nachricht, statt still stehen zu bleiben. Dazu gehört ein beschriebener Weg für den Notfall: wie der Vorgang übergangsweise von Hand erledigt wird, bis der Fehler behoben ist. Ausfälle passieren, meist weil ein Anbieter etwas an seiner Schnittstelle ändert.

In den meisten Fällen nicht. Zuerst schaue ich, was deine vorhandenen Programme schon können. Viele Betriebe zahlen für Funktionen, die sie nie eingeschaltet haben. Neue Software schlage ich nur vor, wenn eine Lücke bleibt, die anders nicht zu schließen ist, und dann sage ich dir auch, was sie im Jahr kostet.

Ja. Shopify Flow läuft im Shop, alles andere hängt nicht an einem bestimmten System. Voraussetzung ist, dass deine Programme Daten herausgeben können, meist über eine Schnittstelle. Ob das bei deiner Software der Fall ist, prüfe ich vor dem Angebot. Wenn nicht, sage ich dir das, bevor du Geld ausgibst.

Das kommt auf das Werkzeug an. Bei Make lässt sich ein Rechenzentrum in der EU wählen, Zapier verarbeitet in den USA, n8n läuft auf dem Server, den du bestimmst. Für jeden Dienst, der personenbezogene Daten verarbeitet, brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Diese Angaben prüfe ich vor dem Einrichten neu. Eine Rechtsberatung ist das nicht.

Ja, und die Zugänge laufen auf deinen Namen, nicht auf meinen. Du bekommst eine Einweisung von etwa einer Stunde und eine Dokumentation, in der jeder Ablauf in einfachen Worten beschrieben ist. Kleine Anpassungen wie ein anderer Empfänger oder ein geänderter Text sind danach kein Problem.

Über mich

Du sprichst mit dem, der die Abläufe auch einrichtet.

Ich bin Andreas Arnolds, ich sitze in Kerpen und arbeite seit über fünf Jahren an Websites, Onlineshops und den Abläufen dahinter. Zur Automatisierung bin ich nicht über die Technik gekommen, sondern über die Kunden: Bei fast jedem Shop-Projekt kam irgendwann der Satz, dass abends noch die Rechnungen geschrieben werden. Die Website war fertig, die Arbeit dahinter dieselbe wie vorher. Deshalb baue ich beides zusammen.

Andreas Arnolds, Gründer von timetocreate

Der nächste Schritt

Welche Aufgabe kostet dich jede Woche am meisten Zeit?

Kaum jemand kann aus dem Kopf sagen, wie oft ein Vorgang im Monat vorkommt und wie lange er wirklich dauert. Schreib mir, was dich nervt: Rechnungen von Hand, Belege suchen, Daten zweimal eintippen. Ich melde mich innerhalb von ein bis zwei Werktagen, wir sprechen 20 Minuten, und danach weißt du, ob sich das automatisieren lässt und was es kostet.

Adresse

Kirchenstraße 26
50170 Kerpen

Oder schreib mir direkt per WhatsApp.